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Impressum

Arbeitgeberzuschuss 2017

Beitragszuschuss für nicht krankenversicherungspflichtige und für
in der privaten Krankenversicherung versicherte Beschäftigte im
Jahr 2017
Beschäftigte, die freiwillig in der gesetzlichen Krankenversicherung oder in einer privaten
Krankenversicherung (PKV) versichert sind, haben Anspruch auf einen Zuschuss des Arbeitgebers.
Der Zuschuss ist regelmäßig in Höhe der Hälfte des Gesamtbeitrags zu zahlen. Er ist für einen in
einer privaten Krankenversicherung versicherten Arbeitnehmer abhängig vom durchschnittlichen
allgemeinen Beitragssatz der Krankenkassen, der weiterhin 14,6 % beträgt. Daraus errechnet sich
für 2017 ein monatlicher Zuschuss von maximal 317,55 € (14,6 % von 4.350,00 €
Beitragsbemessungsgrenze = 635,10 €; davon die Hälfte = 317,55 €).
Sind die Bezüge niedriger, ist der Zuschuss entsprechend der obigen Berechnung zu ermitteln.
Grundsätzlich darf aber nur die Hälfte des tatsächlich vom Arbeitnehmer gezahlten Beitrags als
Zuschuss gewährt werden.
Ein etwaiger Zusatzbeitrag in der gesetzlichen Krankenversicherung ist vom Arbeitnehmer allein zu
tragen.
Hinweis: Der maximale Zuschuss des Arbeitgebers zur Pflegeversicherung in der PKV beträgt
bundesweit monatlich 55,46 €, in Sachsen allerdings 33,71 €.

Angaben ohne Gewähr

Sozialversicherungswerte 2016

Sozialversicherungswerte 2015 (vorläufig)

Quelle: HanseMerkur

Erläuterung zu den Sozialversicherungswerten 2015

Für GKV-Mitglieder wurde seit dem 01.07.2005 ein Zusatzbeitrag in Höhe von 0,9 % erhoben.
Dieser Zusatzbeitrag wurde bis zum 31.12.2008 zusätzlich zum allgemeinen Beitragssatz erhoben.
In der Zeit vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2014 war dieser Zusatzbeitrag im allgemeinen Beitragssatz enthalten. (Für die Berechnung des Arbeitgeberzuschusses musste dieser Zusatzbeitrag vom allgemeinen Beitragssatz abgezogen werden, da er allein vom Versicherten zu tragen war.)

Ab dem 01.01.2015 ist ein einkommensabhängiger Zusatzbeitrag möglich, der von den geseztlichen Krankenkassen individuell festgelegt werden kann. Er kann somit sowohl unterhalb dem bisherigen Satz in Höhe von 0,9% liegen, als auch darüber. Erhebt eine Krankenkasse den Zusatzbeitrag oder erhöht sie ihn, besteht für die Mitglieder ein Sonderkündigungs- recht.

Derzeit ist mit dem Überschreiten der Versicherungspflichtgrenze zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung in 2015 mit einem Beitrag von 602,26 € für die gesetzliche Krankenkasse und einem Beitrag von 107,62 für die gesetzliche Pflegepflichtversicherung zu rechnen.

Somit werden ohne einen einkommensunabhängigen Zusatzbeitrag, bei Überschreiten der Beitragsbemessungsgrenze für freiwillige kinderlose Mitglieder der gesetzlichen Krankenkasse, insgesamt ein monatlicher Beitrag von 709,88 € fällig.

Beitragsübersicht freiwillig GKV 2014

Sozialversicherungswerte 2014

Sozialversicherungswerte 2013

Sozialversicherungswerte 2012 - JAEG

Zum Vergrößern - Grafik anklicken

Pflegepflichtversicherung

Mit der Einführung der Krankenversicherungspflicht wird erstmalig auch die Pflicht zur Pflegeversicherung überprüfbar.

Seit 1995 gibt es eine gesetzliche Pflegepflichtversicherung in die alle Versicherten Ihren Anteil bezahlen müssen.

§ 121 Bußgeldvorschrift

(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig
1.
der Verpflichtung zum Abschluß oder zur Aufrechterhaltung des privaten Pflegeversicherungsvertrages nach § 23 Abs. 1 Satz 1 und 2 oder § 23 Abs. 4 oder der Verpflichtung zur Aufrechterhaltung des privaten Pflegeversicherungsvertrages nach § 22 Abs. 1 Satz 2 nicht nachkommt,
2.
entgegen § 50 Abs. 1 Satz 1, § 51 Abs. 1 Satz 1 und 2, § 51 Abs. 3 oder entgegen Artikel 42 Abs. 4 Satz 1 oder 2 des Pflege-Versicherungsgesetzes eine Meldung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erstattet,
3.
entgegen § 50 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 eine Auskunft nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig erteilt oder entgegen § 50 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 eine Änderung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig mitteilt,
4.
entgegen § 50 Abs. 3 Satz 2 die erforderlichen Unterlagen nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig vorlegt,
5.
entgegen Artikel 42 Abs. 1 Satz 3 des Pflege-Versicherungsgesetzes den Leistungsumfang seines privaten Versicherungsvertrages nicht oder nicht rechtzeitig anpaßt,
6.
mit der Entrichtung von sechs Monatsprämien zur privaten Pflegeversicherung in Verzug gerät.
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu Zweitausendfünfhundert Euro geahndet werden.
(3) Für die von privaten Versicherungsunternehmen begangenen Ordnungswidrigkeiten nach Absatz 1 Nr. 2 ist das Bundesversicherungsamt die Verwaltungsbehörde im Sinne des § 36 Abs. 1 Nr. 1 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten.